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Einzelintegration in der Kindertagesstätte Regenbogen: Das Interesse: Ab dem Sommer 2009 haben wir, die Kindertagesstätte Regenbogen, großes Interesse daran, 2 bis 3 Plätze der Einzelintegration anzubieten. Dies bedeutet, dass wir Kinder mit besonderem Förderbedarf in unsere bestehende Kita integrieren und ihnen einen Platz in einem jahrelang bewährten Konzept bieten möchten. Einen besonderen Schwerpunkt möchten wir dabei auf Kinder mit Wahrnehmungsstörungen legen. Definition Wahrnehmungsstörungen: Bei einem Kind, welches unter Wahrnehmungsstörungen leidet, sind die Sinnesorgane selbst oft nicht beeinträchtigt. Sein Seh- oder Hörvermögen ist in der Regel ebenso gut ausgebildet wie bei anderen Kindern auch. Wahrnehmungsstörungen betreffen den visuellen (Sehen) oder auditiven (Hören) Bereich, die Wahrnehmung von Sprache oder des eigenen Körpers. Bei einigen Kindern ist nur einer der erwähnten Bereiche betroffen, manchmal leiden die Kinder aber auch unter Wahrnehmungsstörungen in mehreren Bereichen. Kinder mit besonderem Förderbedarf in diesem Bereich, benötigen eine intensivere Aufmerksamkeit des pädagogischen Personals, um ihrer Betreuung und Entwicklung gerecht zu werden.
Die Konzeption: Unser bereits bestehendes, jahrelang bewährtes Konzept, legt immer schon sehr großen Wert auf die individuelle Betreuung und Förderung, der uns anvertrauten Kinder. Seit nun bereits mehr als 10 Jahren, besuchen Kinder mit einer großen Alterspanne (3 bis zum Teil 14 Jahren) unsere Kindertagesstätte. Seit dem Sommer 2008 besuchen nun auch Kinder ab 2 Jahren unsere KiTa. Wir sind immer darum bemüht, auf familiäre Bedürfnisse und auch gesellschaftliche, sowie Veränderungen durch die Politik offen zuzugehen und diese in die Einrichtung einzubringen. Die Einzelintegration gelingt dann, wenn alle Kinder in einer Regelgruppe zu ihren individuellen Lernprozessen kommen und kein Kind in einer Sonderstellung verbleibt. Durch die große Alterspanne und auch die „offene Arbeit“, ist es in unserem KiTa-Alltag immer schon sehr wichtig gewesen intensiv zu beobachten, zu dokumentieren und sich über die Entwicklungsstände der Kinder auszutauschen, um ihnen dann individuelle Lernprozesse zu bieten. Die drei wesentlichen Schwerpunkte der integrativen Pädagogik: - Handeln statt Behandeln
- Gewähren statt Vorenthalten
- Pädagogisch differenzieren, statt Kinder zu „besondern oder auszusondern“
Bei diesen Schwerpunkten der integrativen Pädagogik können wir uns sehr gut vorstellen, dass wir auf Kinder mit erhöhtem Förderbedarf genau mit diesen Grundsätzen zugehen und sie in unsere KiTa integrieren. Die Voraussetzung: Die Voraussetzung zur Belegung eines Platzes der Einzelintegration ist, dass durch eine entsprechende Stelle, wie einem Frühförderzentrum, dem SPZ,… eine Diagnostik, mit entsprechendem Befund des Förderbedarfs vorliegt. Die Eltern der Kinder müssen einen Förderantrag über das städtische Jugendamt an das Landesjugendamt stellen. Das weitere Verfahren: - Die Eltern oder Sorgeberechtigten eines Kindes mit einer Behinderung, bzw. einem erhöhten Förderbedarf, beantragen einen Platz auf Einzelintegration in einer Tageseinrichtung für Kinder beim örtlichen Jugendamt.
- Vor dem Hintergrund der Jugendhilfeplanung und Fachlichkeit vor Ort, leitet das Jugendamt, die Anträge der Eltern mit Stellungnahmen des Gesundheitsamtes, des Spitzenverbandes und der eigenen Stellungnahme an das Rheinische Sozialamt weiter.
- Das Rheinische Sozialamt des Landschaftsverbandes stellt die notwendige Hilfe fest und leitet diese Feststellung an das Landesjugendamt weiter.
- Das Landesjugendamt erteilt - nach Abstimmung und Beratung mit dem örtlichen Jugendamt, dem Spitzenverband und dem Träger - die Genehmigung der Einzelintegration mit einer entsprechenden Betriebserlaubnis. Welche Formen von Wahrnehmungsstörungen müssen zugrunde liegen, um einen Platz der Einzelintegration belegen zu können?
Wir bieten: - Ein langjährig bewährtes Konzept
- Eine kleine, überschaubare Kindergartengröße (max. 40 Kinder)
- Bereits viel Erfahrung in der individuellen Arbeit am Kind, da immer eine große Spanne an unterschiedlichen Individuen, durch die Gruppenzusammensetzung 2 bis 14 Jahren bestand.
- Zwei Teammitglieder haben die Zusatzqualifikation der Psychomotorik und zwei Teammitglieder sind Fachkräfte für elementarpädagogischen Sprachförderung (weitere Qualifikationen und Fort- und Weiterbildungen sind geplant)
- Lange Öffnungszeiten 7:15 bis 17:00 Uhr mit den Stundenmodellen 35- und 45 Stunden
- Räumliche Möglichkeiten, um die Bewegung zu fördern, aber auch in Kleingruppen oder am einzelnen Kind zu arbeiten.
Falls wir nun ihr Interesse geweckt haben und sie uns und unsere Einrichtung näher kennen lernen möchten, setzten sie sich mit uns in Verbindung und vereinbaren einen Termin zum Austauschen. Wie ja bereits im oberen Teil des Textes erwähnt, ist es sehr wichtig, dass sie als Eltern auf uns zukommen. Für uns ist es ein großes Anliegen, zukünftig vielleicht ihr Kind bei uns zu betreuen. - Bitte nehmen Sie schnellst möglich Kontakt zu uns auf!
„Jeder ist ein wenig wie alle ein bisschen wie manche ein Stück einmalig wie niemand sonst.“
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